Wahlkreis Steinburg-Ost
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    Abitur – Brief an Landesvater Carstensen

    Schulverband, Schüler, Eltern und Initiativemitglieder wollen vom Land eine verbindliche Zusage für das Abi in Kellinghusen. Foto: Tietje-Räther

    Schulverband, Schüler, Eltern und Initiativemitglieder wollen vom Land eine verbindliche Zusage für das Abi in Kellinghusen. Foto: Tietje-Räther

    (Quelle: Norddeutsche Rundschau, Tietje-Räther) Mit selbst gemalten Schildern kamen Besucher zur jüngsten Sitzung des Schulverbands (SV). “Die Bildung geht baden” hieß es auf einem Plakat, ein anderes forderte eine “bessere Schuldbildung mit gymnasialer Oberstufe”.

    Erziehungsberechtigte, Elternvertreter und Schüler der örtlichen Gemeinschaftsschule (GmS) sowie Mitglieder der GmS-Initiative ließen auch im Rahmen der Sitzung nicht locker. Schwerpunkt war die von Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen während eines Wahlkampfbesuches in der Störstadt 2009 persönlich zugesagte Einrichtung einer gymnasiale Oberstufe in der GmS. Bereits im Vorwege der zum Schuljahr 2007/2008 gestarteten neuen Schulform war das “Abi” als wichtiger “weicher Standortfaktor” eine der entscheidenden Forderungen gewesen. Im Rahmen der Verbandssitzung sahen sich die Gäste denn auch schnell auf einer Linie mit den Verbandsvertretern aus dem Unterzentrum und der Region.


    Jubiläum bei der Breitenberger CDU

    Gratulation für Jubilare: Gerd Dammann, Heiner Rickers, Ilse Kröger, Uwe Gripp und Dietrich Austermann (v.l.).

    30 Jahre CDU-Breitenberg – sein Jubiläum feierte der Ortsverband mit zahlreichen Gästen und politischer Prominenz. Die Festrede hielt Minister a.D. Dietrich Austermann, der das politische Geschehen der vergangenen drei Jahrzehnte Revue passieren ließ. Mit Blick auf die Moordörfer und den kleinen, aber engagierten CDU-Ortsverband, betonte er den Wert gewachsener kommunalpolitischer Strukturen. “Es gehört zur Politik der CDU, kleine Einheiten mit Ihrem starken ehrenamtlichen Engagement vor Ort aufrecht zu erhalten. Das gilt für unsere Gemeinden, aber auch für Schulen und viele andere Bereiche”, sagte Austermann. Nach einem Abriss der großen Themen der vergangen Jahrzehnte sah er in der sich verändernden Parteienlandschaft eine Rückkehr zu deutlich abgegrenzten Standpunkten gefordert. “Eine Polarisierung findet heute nicht mehr statt – ich habe aber den Eindruck, dass ein großer Teil der Bürger sich klare Positionen wünscht”, sagte Austermann und warnte vor politischer Beliebigkeit und Schönfärberei: “Die Wahrheit ist zumutbar, die Politik muss wieder klare Linien ziehen.”


    G 8: “Keine Rolle rückwärts”

    (Quelle: Norddeutsche Rundschau, Volker Mehmel) Landtagsabgeordneter Rickers startete Umfrage an Gymnasien: Keiner will Abitur erst nach neun Jahren.

    Für den CDU-Landtagsabgeordneten Heiner Rickers muss das Abitur nach acht Schuljahren flächendeckend und dauerhaft Standard werden. Damit reagiert der Oeschebütteler mit einer klaren Aussage auf die anhaltende Diskussion um die Vor- und Nachteile von G8 oder G9. “Wir wollen keine Rolle rückwärts und müssen endlich konstruktive Ruhe in die Schulen bringen”, sagte der Politiker im Gespräch mit unserer Zeitung. In seiner Einschätzung sieht er sich durch die Leiter der vier Steinburger Gymnasien bestätigt. Bei einer Umfrage hätten sich alle Schulen gegen eine Rückkehr zu einem neunjährigen Bildungsgang ausgesprochen.


    Gründel löst Rickers im Steinburger Kreistag ab

    (Quelle: Norddeutsche Rundschau, vm) Er hatte es bereits seit einiger Zeit angekündigt, jetzt gibt Heiner Rickers sein Mandat im Kreistag ab. Das bestätigte der christdemokratische Abgeordnete auf Nachfrage. Der Oeschebütteler begründet diesen Schritt letztlich mit der Aufgaben- und Terminbelastung durch seine Arbeit als neuer Abgeordneter im Kieler Landtag. Daneben engagiert Rickers sich auch weiterhin kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde Oechebüttel und im Amtsbereich. Nachrücker auf der Liste der CDU-Fraktion ist der Itzehoer Hans-J. Gründel.


    “Manches könnte auch ein bisschen zügiger gehen”

    (Quelle: Norddeutsche Rundschau, vm) Die ersten 100 Tage sind um: Portrait der fünf Steinburger Landtagsabgeordneten / Heute: Heiner Rickers

    Neuling im Kieler Landtag: der Oeschebütteler Heiner Rickers.

    Seit September 2009 ist der Kreis Steinburg erstmals durch fünf Abgeordnete im Kieler Landtag vertreten. Die Einarbeitungszeit ist vorbei. Wie sieht die erste politische und auch persönliche Bilanz aus? Welche Aufgaben, Ziele und Wünsche haben Hans-Jörn Arp und Heiner Rickers (beide CDU), Birgit Herdejürgen (SPD), Bernd Voss (Grüne) und Ranka Prante (Linke)? Unser Redaktionsmitglied Volker Mehmel sprach mit den Abgeordneten. Für Heiner Rickers begann die Landtagsarbeit mit einer Führung durch seinen Wahlkreis-Vorgänger und langjährigen Landtagspräsidenten Martin Kayenburg. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Einweisung, Prioritäten festlegen, Aufgaben verteilen. Der Abgeordneten-Neuling bekam die Bereiche Umwelt, Agrar, Bildung und Europa. “Damit hatte ich alle meine Wunschthemen besetzt.” Zusätzlich wurde der Landwirt aus Oeschebüttel auch noch agrarpolitischer Sprecher seiner CDU-Fraktion.


    Grundsicherung benötigt eine verlässliche Perspektive

    Thomas Kenntemich, Dr. Rolf Koschorrek, Heiner Rickers und Klaus-Dieter Lange (v.l.)

    “Die gute Zusammenarbeit zwischen Bundesagentur für Arbeit und Kommunen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) soll fortgesetzt werden”, so lautet das Fazit vom Bundestagsabgeordneten Dr. Rolf Koschorrek und dem Landtagsabgeordneten Heiner Rickers (beide CDU) bei Ihrem Besuch in der Agentur für Arbeit Elmshorn. Dort sprachen Sie mit dem Leiter Thomas Kenntemich und dem Geschäftsführer des Leistungszentrums für Arbeitsuchende Steinburg, Klaus-Dieter Lange.


    Einsatz für praxisnahe Agrarpolitik

    Eine Bilanz seiner ersten 100 Tage im Landtag zog der Abgeordnete Heiner Rickers (CDU) beim Grünkohlessen der Kremper CDU. Der Start in der Landespolitik verlief für den 43-jährigen Landwirt aus Oeschebüttel dabei durchaus erfolgreich – schon wenige Tage nach dem Einzug ins Parlament wurde er von seiner Fraktion zum agrarpolitischen Sprecher gewählt.

    “Die haben sich wohl gedacht, es macht Sinn, jemanden zunehmen, der weiß wie Landwirtschaft in der Praxis aussieht”, schmunzelte Rickers. Den Blick in die Praxis sah er dabei durchaus auch als Grundlage der zukünftigen Agrarpolitik. “Wir haben gerade ein neues Landesnaturschutzgesetz vorbereitet, dass in der Fläche auch wirklich umsetzbar ist”, sagte Rickers und verwies auf Beispiele wie den Umgang mit Ausgleichsflächen oder an bäuerliche Arbeitsbedingungen angepasste Vorgaben zur Knickpflege: “Auch Gewässerschutz und Landwirtschaft wollen wir mit vernünftigen Regeln zusammenbringen.”


    Grünkohl und Politik bei der Kellinghusener CDU

    Mit einer humorvoll gedichteten Ode an den Grünkohl begrüßte der CDU-Ortsvorsitzende Dieter Hahne rund 70 Gäste im Wrister “Café Sievert” zum traditionellen Grünkohlessen der Kellinghusener Christdemokraten.

    Grünkohlessen mit Abgeordneten: Dr. Rolf Koschorrek, Dieter Hahne und Heiner Rickers (v.l.)

    Vor dem in wohlgesetzten Reimen gepriesenen Kohl stand allerdings die Politik auf dem Programm – mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Rolf Koschorrek und dem Landtagsabgeordneten Heiner Rickers gehörten gleich zwei hochrangige CDU-Politiker zu den Gästen. Koschorrek unterstrich in einem Überblick zu aktuellen Themen insbesondere die Bedeutung der geplanten Infrastrukturprojekte. “Durch die A 20 entstehen zwei neue Autobahnkreuze – und Autobahnkreuze sind immer Kerne industrieller und gewerblicher Entwicklung. Gewerbeansiedelung bedeutet aber auch den Zuzug junger Menschen, auf den wir gerade in unserer Region dringend angewiesen sind”, sagte Koschorrek und rief die anwesenden Kommunalpolitiker zum Schulterschluss auf: “Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Gewerbeansiedelungen an der Trasse schnell und unbürokratisch realisiert werden können.”


    Jens-Christian Magnussen und Heiner Rickers: Senkung der Fördermittel für Solardachanlagen darf mittelständische Betriebe nicht gefährden

    Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Jens-Christian Magnussen, und der agrarpolitische Sprecher, Heiner Rickers, haben eine maßvolle Anpassung der Förderkulisse für Solardachanlagen gefordert. “Die Ankündigung der Bundesregierung, eine Veränderung der Förderung von Solardachanlagen bereits zum April vorzunehmen, sorgt für große Verunsicherung bei Investoren und Handwerk”, erklärte Magnussen heute (27. Januar) in Kiel nach einem Treffen mit der Handwerkerschaft.

    In Zeiten wirtschaftlicher Labilität müssten derartige Eingriffe sehr wohl überlegt sein. Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen angekündigte kurzfristige Absenkung um weitere 15% dürfe nicht den Bemühungen für den Erhalt und zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Handwerk entgegen laufen.


    Dr. Michael von Abercron, Heiner Rickers und Günther Hildebrand: Neue Aspekte der Anhörung zum Landesnaturschutzgesetz sind sorgfältig auszuwerten

    Aufgrund des Inkrafttretens eines neuen Bundesnaturschutzgesetzes zum 01.03.2010 ist es erforderlich, möglichst zeitnah das Landesnaturschutzgesetz anzupassen, um landesspezifische Regelungen zu erhalten und Rechtsunsicherheiten zu vermeiden. Zu der heute erfolgten ganztägigen Anhörung durch den Umwelt- und Agrarausschuss erklärten der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Michael von Abercron, der agrarpolitische Sprecher Heiner Rickers und der agrar- und umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Günther Hildebrand: “Die Anhörung hat neue und interessante Aspekte erbracht, wie z.B.: eine Reduzierung der Abweichungen vom Bundesnaturschutzgesetz im Sinne von Deregulierung; die Möglichkeit der Beibehaltung der bisherigen Winterzeit bei der Gehölzpflege; eine Privilegierung der ordnungsgemäßen Gewässerunterhaltung oder eine mögliche Abweichung der Abstandsregelungen im beplanten Innenbereich. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP werden jetzt alle vorgebrachten Anregungen sorgfältig auswerten und gewissenhaft prüfen. Dabei wissen wir um die nicht befriedigende Lesbarkeit des Gesetzentwurfes. Sie zu korrigieren und das Gesetz lesbarer zu gestalten, kann aufgrund der zeitlichen Vorgabe (01.03.2010) erst im Rahmen einer späteren, generellen Überarbeitung erfolgen.”