Positive Signale vom Arbeits- und Ausbildungsmarkt

Ortstermin bei der Arbeitsagentur: Dr. Michael von Abercron, Barbara Ostmeier, Heiner Rickers, Natalina Boenigk und Peter Lehnert (v.l.).
Der deutsche Arbeitsmarkt hat die Krise mustergültig überstanden – doch wie sieht die Lage in der Region aus? Bei einem Ortstermin in der Elmshorner Arbeitsagentur machten sich die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Michael von Abercron, Peter Lehnert, Barbara Ostmeier und Heiner Rickers sowie die Landtagskandidatin Natalina Boenigk ein Bild von der Entwicklung in ihren Wahlkreisen. „Ich kann eine positive Bilanz ziehen“, eröffnete die Vorsitzende der Geschäftsleitung, Michaela Bagger, das Gespräch mit den Politikern.
So gab es im vergangenen Jahr im Bereich Steinburg und Pinneberg eine Zunahme von 10800 sozialversicherungspflichtigen Stellen. Diesem stattlichen Zuwachs von 8,1 % steht ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 6,2 % gegenüber – und damit die höchste Reduzierung in Schleswig-Holstein.
Fast schon eine kleine Sensation gelang im Bereich der Ausbildungsplätze: Hier gab es ein zahlenmäßig ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. „Das hatten wir seit vielen Jahren nicht“, sagte Michaela Bagger und verwies auf neue Konzepte der Arbeitsagentur, zu denen betriebliche Berufsvorbereitungen und ausbildungsbegleitende Hilfen gehören. Ziel sei es, insbesondere Jugendliche, die noch nicht völlig ausbildungsreif seien, auf ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen.
Diese praxisnahen Konzepte stießen bei den CDU-Politikern auf klare Zustimmung – für die marktnahe Ausrichtung bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen gab es einmütige Anerkennung. Die Frage nach dem sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangel zeigte dann einen Trend, der sich in den nächsten Jahren weiter verstärken dürfte. Neben Ingenieuren und Elektrikern werden inzwischen auch ausgebildete Altenpfleger händeringend gesucht. Hier versucht die Arbeitsagentur inzwischen mit Werbung für das Berufsbild, aber auch berufsbegleitenden Fortbildungen für ungelernte Kräfte gezielt gegenzusteuern. Die Perspektiven für Fachkräfte in der Pflege stufte Michaela Bagger dabei als rundum positiv mit weiter steigender Tendenz ein: „Examinierte Altenpfleger können wir jederzeit sofort vermitteln.“
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